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Agnusid

Begrenzte Studienlage·3/10
Höhere Score deutet auf bessere Studienlage hin, aber nicht zwangsläufig auf Wirksamkeit.

Agnusid ist eine wichtige aktive Verbindung in Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) und wird hauptsächlich zur Hormonbalance und für die reproduktive Gesundheit von Frauen verwendet.

Dosisbereich
0.1–0.2 mg
Einmal täglich mit oder ohne Nahrung
Einnahme
Morgens mit einem Glas Wasser einnehmen; die Anweisungen auf dem Produktetikett befolgen.
Nicht fettlöslich.
Beste Zeit
Die meisten Nahrungsergänzungsmittel werden morgens eingenommen, aber der Zeitpunkt ist flexibel. Reine Agnusid-Präparate sind selten; standardisierte Mönchspfeffer-Extrakte sind häufiger.
Beschreibung

Agnusid ist ein Iridoidglykosid, das als ein wichtiger aktiver Bestandteil von Vitex agnus-castus (Mönchspfeffer) gilt. Es wird angenommen, dass es zur traditionellen Verwendung der Pflanze zur Regulierung weiblicher Hormone und bei zyklusbedingten Beschwerden beiträgt.

Vorteile
Hauptwirkungen mit Evidenzgrad
Limited
Hinweis zur Evidenz

Die meisten klinischen Nachweise beziehen sich auf den gesamten Mönchspfeffer-Extrakt, nicht auf isoliertes Agnusid; Agnusid gilt als einer seiner primären Wirkstoffe, aber Studien am Menschen zu Agnusid allein fehlen.

Unterstützt das Wohlbefinden während des Menstruationszyklus

Moderate

Agnusid-haltiger Mönchspfeffer-Extrakt kann Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS) wie Brustspannen und Stimmungsschwankungen reduzieren.

Besonders relevant für: Frauen mit PMS

Kann die hormonelle Balance bei Frauen im gebärfähigen Alter fördern

Limited

Agnusid in Mönchspfeffer wird mit einer wiederhergestellten Zyklusregelmäßigkeit und Unterstützung der weiblichen Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht, hauptsächlich über Effekte auf den Prolaktinspiegel.

Besonders relevant für: Frauen mit unregelmäßigen Zyklen · Frauen, die Unterstützung der Fruchtbarkeit suchen

Potenzielle Linderung von Wechseljahresbeschwerden

Limited

Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass Mönchspfeffer und damit Agnusid bei der Behandlung leichter Wechseljahresbeschwerden helfen kann, aber belastbare Evidenz fehlt.

Besonders relevant für: Perimenopausale und menopausale Frauen

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