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Rapamycin

Moderate Studienlage·7/10
Höhere Score deutet auf bessere Studienlage hin, aber nicht zwangsläufig auf Wirksamkeit.

Rapamycin (Sirolimus) ist ein mTOR-Inhibitor, der zur Immunsuppression eingesetzt wird und auf Wirkungen zur Langlebigkeit und Krebsprävention untersucht wird.

Dosisbereich
1–6 mg
Wöchentlich oder täglich, abhängig von Indikation und Monitoring.
Einnahme
Oral einnehmen, konsequent mit oder ohne Nahrung, aber fettreiche Mahlzeiten vermeiden, da sie die Aufnahme erhöhen können; Blutspiegel überwachen, falls verordnet.
Fettlöslich: mit Fett einnehmen.
Beste Zeit
Immunsuppressionsregime verwenden typischerweise eine tägliche Dosierung; Langlebigkeitsforschung beinhaltet häufig eine intermittierende wöchentliche Dosierung, die nicht FDA-approved ist.
Beschreibung

Rapamycin, auch als Sirolimus bekannt, ist eine makrolide Verbindung, die als immunsuppressives Arzneimittel für Organtransplantationen entwickelt wurde und heute aufgrund seiner Wirkungen auf Alterung und Krebs durch Hemmung des mTOR-Signalwegs umfassend erforscht wird.

Vorteile
Hauptwirkungen mit Evidenzgrad
Moderate
Hinweis zur Evidenz

Starke Evidenz für Immunsuppression, aufkommende, aber vielversprechende Daten zur Langlebigkeit und gemischte Daten zur Krebsprävention.

Verlängert die Lebensspanne in Tiermodellen

Moderate

Rapamycin hat die Lebensspanne bei Mäusen und anderen Modellorganismen durch Hemmung des mTOR-Signalwegs konsistent verlängert, was auf potenzielle Anti-Aging-Effekte hindeutet.

Besonders relevant für: Erwachsene mit Interesse an Langlebigkeitsforschung

Verhindert Abstoßung nach Organtransplantation

Strong

Rapamycin unterdrückt die T-Zell-Aktivierung und senkt dadurch das Risiko einer Organabstoßung nach der Transplantation deutlich.

Besonders relevant für: Organtransplantationspatienten

Kann die Proliferation von Krebszellen bei einigen Krebsarten verringern

Moderate

Rapamycin und seine Analoga (Rapalogs) können das Wachstum bestimmter Krebsarten, wie z. B. des Nierenzellkarzinoms, durch Hemmung des mTOR-Signalwegs verlangsamen.

Besonders relevant für: Krebspatienten mit spezifischen Indikationen

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