Ginkgolsäure
Ginkgolsäure ist eine potenziell toxische Verbindung in Ginkgo biloba, die in der Forschung auf antikanzerogene, antimikrobielle und neuroprotektive Effekte untersucht wurde, jedoch nicht zur Supplementierung empfohlen wird.
Ginkgolsäure ist ein natürliches Alkylphenol, das im Ginkgo-biloba-Baum vorkommt und aufgrund seines toxischen Potenzials in standardisierten Extrakten nur in geringen Mengen enthalten ist. In Laborumgebungen zeigte sie interessante Effekte, wird jedoch nicht als Nahrungsergänzung für Menschen verwendet oder empfohlen.
Die meisten Belege stammen aus Zell- und Tierstudien; es gibt keine klinischen Studien, die Sicherheit oder Wirksamkeit beim Menschen bewerten.
Potenzielle antikanzerogene Effekte
LimitedKann in präklinischen Modellen die Proliferation von Krebszellen hemmen und Apoptose auslösen.
Antibakterielle Aktivität
LimitedZeigt in vitro antimikrobielle Aktivität gegen verschiedene Bakterien, einschließlich S. aureus und E. coli.
Neuroprotektives Potenzial
LimitedZeigte in Zell- und Tiermodellen eine Modulation der neuronalen Signalübertragung und des oxidativen Stresses, wobei der Nutzen durch mögliche Neurotoxizität bei höheren Dosen begrenzt ist.
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