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PABA (para-
Aminobenzoesäure)

Begrenzte Studienlage·3/10
Höhere Score deutet auf bessere Studienlage hin, aber nicht zwangsläufig auf Wirksamkeit.

PABA (para-Aminobenzoesäure) ist eine nicht-essenzielle Verbindung, die für die Hautgesundheit und bestimmte fibrotische Erkrankungen verwendet wird, jedoch bei hohen Dosen erhebliche Risiken birgt.

Dosisbereich
400–12000 mg
Aufgeteilte Dosen (2–4-mal täglich)
Einnahme
Mit Nahrung einnehmen, um GI-Beschwerden zu reduzieren. Hohe Dosen nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
Nicht fettlöslich.
Beste Zeit
Bei Erkrankungen wie Sklerodermie oder Peyronie-Krankheit wird die Dosierung typischerweise über den Tag verteilt.

Beschreibung

Para-Aminobenzoesäure (PABA) wurde früher als B-Vitamin angesehen, ist für den Menschen jedoch nicht essenziell. Sie kommt in einigen Lebensmitteln vor und wurde früher in Sonnenschutzmitteln zum UV-Schutz verwendet. Heute wird orales PABA hauptsächlich hinsichtlich seiner Wirkungen auf Hauterkrankungen und fibrotische Zustände untersucht, wird jedoch im Allgemeinen nicht für eine routinemäßige Supplementierung empfohlen.

Vorteile

Hauptwirkungen mit Evidenzgrad

Limited
Hinweis zur Evidenz

Die Evidenz für eine orale Supplementierung ist auf kleine klinische Studien beschränkt, vor allem im Zusammenhang mit Sklerodermie und Peyronie-Krankheit; ein Nutzen für die allgemeine Hautgesundheit ist nicht belegt.

Topischer Lichtschutz vor UVB-Strahlung

Strong

PABA ist als UVB-absorbierender Inhaltsstoff in topischen Sonnenschutzformulierungen wirksam und trägt bei Anwendung auf der Haut zum Schutz vor Sonnenbrand bei.

Besonders relevant für: Personen, die Sonnenschutz suchen

Adjunktive Therapie bei Peyronie-Krankheit

Limited

Hochdosiertes orales PABA hat in kleinen klinischen Studien bei Männern mit Peyronie-Krankheit eine gewisse Verbesserung der Symptome (Plaquegröße, Krümmung) gezeigt.

Besonders relevant für: Männer mit Peyronie-Krankheit unter ärztlicher Betreuung

Unterstützung bei Sklerodermie und verwandten fibrotischen Erkrankungen

Limited

Orales PABA wurde in hohen Dosen eingesetzt, um die Haut zu erweichen und die Fibrose bei Sklerodermie zu verringern; in kleinen Studien wurde eine gemischte Wirksamkeit berichtet.

Besonders relevant für: Menschen mit Sklerodermie unter fachärztlicher Betreuung

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Diese Informationen dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung.

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PABA (para-aminobenzoic acid): Nutzen & Risiken – Numevo