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Glycin

Moderate Studienlage·7/10
Höhere Score deutet auf bessere Studienlage hin, aber nicht zwangsläufig auf Wirksamkeit.

Glycin ist ein nicht-essentielles Aminosäure-Supplement, das häufig zur Unterstützung von Schlaf, Stoffwechselgesundheit und neurologischer Funktion verwendet wird.

Dosisbereich
3–5 g
Einzeldosis vor dem Schlafen oder für andere Indikationen in kleinere Dosen aufgeteilt.
Einnahme
In Wasser auflösen oder als Kapseln/Tabletten einnehmen, idealerweise vor dem Schlafengehen zur Verbesserung des Schlafs.
Nicht fettlöslich.
Beste Zeit
Die meiste Evidenz unterstützt die Einnahme vor dem Schlafen für die Schlafqualität; das Timing für metabolische Anwendungen kann flexibel sein oder zu den Mahlzeiten erfolgen.
Beschreibung

Glycin ist eine natürlich vorkommende Aminosäure, die in proteinreichen Lebensmitteln und als Supplement enthalten ist. Es dient als Neurotransmitter, unterstützt zelluläre Prozesse und kann Schlaf, Glukoseregulation und kognitive Gesundheit fördern.

Vorteile
Hauptwirkungen mit Evidenzgrad
Moderate
Hinweis zur Evidenz

Klinische Studien belegen Vorteile für Schlafqualität und Stoffwechselgesundheit, mit moderater Evidenz für neuroprotektive Rollen. Glycin ist hinsichtlich der Sicherheit bei üblichen Supplement-Dosen gut untersucht.

Verbessert Schlafqualität und Einschlafen

Moderate

Klinische Studien zeigen, dass eine Glycin-Supplementierung vor dem Schlafengehen die subjektive Schlafqualität verbessern und Tagesmüdigkeit reduzieren kann, ohne die Schlafarchitektur zu beeinflussen.

Besonders relevant für: Erwachsene mit Schlafbeschwerden · Schichtarbeiter · Allgemeine erwachsene Bevölkerung

Unterstützt den Glukosestoffwechsel und die Insulinsensitivität

Limited

Eine Supplementierung mit Glycin kann die Insulinsekretion verbessern und oxidativen Stress reduzieren und dadurch möglicherweise die Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit gestörter Glukosetoleranz oder Typ-2-Diabetes unterstützen.

Besonders relevant für: Menschen mit metabolischem Syndrom · Personen mit gestörter Glukosetoleranz

Potenzielle neuroprotektive Effekte bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen

Limited

Als Neurotransmitter moduliert Glycin NMDA-Rezeptoren, und eine adjuvante Therapie kann negative Symptome bei Schizophrenie reduzieren, wobei in anderen neurologischen Kontexten weitere Forschung erforderlich ist.

Besonders relevant für: Menschen mit Schizophrenie oder anderen psychiatrischen Störungen

Zuletzt aktualisiert:

Diese Informationen dienen ausschließlich der Aufklärung und ersetzen keine medizinische Beratung.

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